Nicht-invasiver Pränataltest (NIPT)

Es handelt sich um eine Untersuchung der häufigsten Chromosomenstörungen beim Baby. Mit dem nicht-invasiven Pränataltest können mehr Chromosomenstörungen erkannt werden als durch die meisten anderen nicht-invasiven Tests. Es erfolgt eine Untersuchung auf Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18 (Edwards-Syndrom), Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) und Monosomie X (Turner-Syndrom).

Wie funktioniert der Test?
Während der Schwangerschaft geht ein Teil der DNA des Babys in das Blut der Mutter über. Aus der DNA können Informationen über den Zustand der Chromosomen des Babys gewonnen werden. Wir bieten einen Labortest an, bei dem die DNA des Babys aus einer Blutprobe der Mutter gewonnen wird. Diese kindliche DNA wird auf bestimmte Chromosomenmerkmale untersucht, die Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Babys haben könnten. Der Screening-Test ist ein nicht-invasiver Pränataltest (NIPT). Dies bedeutet, dass der Test für Sie und Ihr Baby ungefährlich ist. Zur Durchführung des Tests müssen wir Ihnen nur etwas Blut abnehmen. Zusätzlich zu Ihrer Blutprobe können Väter einen Wangenabstrich machen. Die Einbeziehung der Probe des Vaters kann die Treffsicherheit des Tests unter bestimmten Umständen verbessern.

Wer kann getestet werden und wann?
Der Pränataltest wurde für Frauen jeden Alters und jeder ethnischen Zugehörigkeit entwickelt, die mindestens seit 9 Wochen schwanger sind. Er ist nicht für Frauen bestimmt, die mehr als ein Baby (Zwillinge oder Drillinge) bekommen, denen eine gespendete Eizelle eingesetzt wurde oder die ein Knochenmarktransplantat erhalten haben.

Wann bekomme ich meine Ergebnisse?
Unsere Praxis bekommt die Ergebnisse aus dem Labor innerhalb von 15 Arbeitstagen übermittelt. Sie werden dann direkt von uns informiert.

Sollte ich den Test durchführen lassen?
Viele schwangere Frauen sind besorgt um die Gesundheit ihres Babys. Wenn Sie Bedenken haben, sollten Sie diese mit uns besprechen. Wir beraten, welche Tests zu Ihrer Beruhigung durchgeführt werden können.

Bei manchen Frauen besteht aufgrund ihres Alters, ihrer Familiengeschichte oder anderer Testergebnisse ein erhöhtes Risiko für Chromosomenanomalien. Viele Fachgesellschaften wie das „American College of Obstetricians and Gynecologists“ (Committee Opinion Nr. 545, Dezember 2012) oder die FMF-Deutschland (gynäkologie + geburtshilfe 2013; 18 (2)) haben empfohlen, dass bei diesen Frauen ein nicht-invasiver Pränataltest angeboten werden kann.

Diese Leistung ist nicht Bestandteil der routinemäßigen Mutterschaftsvorsorge, so dass Sie die Kosten hierfür selbst tragen müssen.